Forex Trading

Der Handel an der Forex (FX-Trading) ist aufgrund der hohen Liquidität und der damit verbundenen schnellen Bewegungen besonders attraktiv. Um vier bis fünf Billionen US-Dollar werden täglich am Devisenmarkt umgesetzt, der damit um ein Vielfaches das Volumen der Aktien- und Rohstoffmärkte übersteigt. Trader verdienen daran, dass sich die Wechselkursverhältnisse zwischen zwei Währungen ändern. Sie können ihren Handel durch den direkten Kauf und Verkauf von Devisenpaketen durchführen, also beispielsweise mit Euro den Dollar kaufen und umgekehrt. Doch das wäre mit einem sehr hohen Kapitalbedarf verbunden. Schon länger ist es daher möglich, mit gehebelten Derivaten auf die Kursbewegungen an der Forex zu setzen.

Welche Vorteile bietet das FX-Trading?





Als einen der größten Vorteile empfinden die meisten Anleger die Handelszeiten beim FX-Trading. Der Devisenmarkt macht außer zwischen Freitag- und Sonntagnacht keine Ruhepausen. Die meisten FX-Broker ermöglichen daher den Handel rund um die Uhr, was vor allem dann wichtig ist, wenn sich etwa eine Position im Gewinn befindet und Sie diese als Trader keinesfalls zum Börsenschluss schließen wollen. Ein weiterer, immens wichtiger Vorteil ist die oben beschriebene gigantische Liquidität, die dazu führt, dass Orders stets blitzschnell ausgeführt werden. Das ist im Aktienhandel nicht selbstverständlich. Besonders aktiv werden die Major- und Minorwährungen gehandelt. Das sind die Dollarwährungen (US-Dollar, aber auch kanadischer und australischer Dollar), der Euro, das britische Pfund, der Schweizer Franken, der japanische Yen und noch einige wichtige Währungen mehr wie die skandinavischen Kronen-Währungen, die zu den Minors gezählt werden. Große Banken und Konzerne handeln laufend mit diesen Währungen, die Liquidität versiegt daher nie. Aus diesem Grund können auch private Derivate-Trader stets mit schnellsten Ausführungen an der Forexrechnen.

Was bewegt die Kurse an der Forex?

Den größten Einfluss auf die Wechselkurse haben die Notenbanken (Zentralbanken) auf diese Signale sollte man achten. Deren für die Major-Währungen verantwortlichen Institute lösen die stärksten und nachhaltigsten Kursbewegungen am Devisenmarkt aus. Trader müssen diese Zentralbanken daher kennen und gegebenenfalls deren Zinsentscheidungen oder Maßnahmen wie das Quantitative Easing (Anleiheaufkäufe) sowie das entgegengesetzte Tapering beachten. Es handelt sich um diese Zentralbanken:

– Fed (USA)

– EZB (Europa, Eurozone)

– BoJ (Bank of Japan)

– BoE (Bank of England)

– SNB (Schweizer Nationalbank)

Doch auch die Konjunktur und die damit verbundene Inflation oder Deflation einer Währungszone beeinflusst die Währungskurse. Diese Einflüsse sind aber komplex, einfache Regeln gibt es nicht. Wer an der Forex nach fundamentalen Gesetzen handeln möchte, sollte also auch entsprechende Indikatoren beachten, darunter zum Beispiel Erzeuger- und Verbraucherpreise, Einkaufsmanagerindizes, die Zahl von Hausverkäufen und erst recht das Geldmengen-Wachstum. All diese Daten lassen Prognosen zur künftigen Kaufkraft einer Währung zu. Manche Währungen gelten als ausgesprochene Rohstoffwährungen, so der australische und kanadische Dollar sowie der südafrikanische Rand. Diese Länder fördern und exportieren unverhältnismäßig viele Rohstoffe. Mit dem Goldpreis steigt beispielsweise oft der Kurs des südafrikanischen Rands.

Forex Handel: Wie steigen Sie ein?

Sie benötigen einen Online-Broker und am besten einen spezialisierten Forexbroker, der auch CFDs anbietet. Das bringt mehrere Vorteile mit sich:

– Sie können auf ein Währungspaar mit einem CFD setzen. Der Kapitaleinsatz ist hierbei gering, der Hebel sehr groß. Es gibt allerdings auch Diskountbroker, bei denen Sie gehebelte Knock-outs oder andere Optionsscheine einsetzen können. Das CFD-Trading hat den Vorteil, dass es überwiegend gebührenfrei abläuft.

– Der zweite Vorteil eines CFD-Brokers ist der oft sehr große Assetindex. Bei so einem Broker können Sie auch andere Werte wie CFDs auf den Dax und andere Indizes, auf Gold, Öl, weitere Rohstoffe und meistens auf sehr viele Aktien setzen. Das verbreitert das Handelsspektrum erheblich.

Bei diesem Broker können Sie sich ein Konto einrichten, dieses mit etwas Kapital ausstatten (oft gibt es hierfür keine Mindestanforderungen), meistens ein Demokonto einrichten und dann den ForexHandel sowohl virtuell zu Trainingszwecken als auch mit Echtgeld beginnen. Sie sollten sich permanent weiterbilden, denn so stellen sich am schnellsten die gewünschten Erfolge ein.